Kooperationen und Informationsaustausch zwischen Energiegenossenschaften

1Runder Tisch mit Energiegenossenschaften aus der Metropolregion Hamburg

Im Oktober kamen auf Einladung der Elbe Heide eG fünf Bürger-Energiegenossenschaften aus den Landkreisen Harburg, Stade, Hamburg und Lüneburg zusammen, um über eine gemeinsame Vernetzungsplattform zu beratschlagen. Die Energiegenossenschaften aus dem Großraum Hamburg möchten zukünftig ihre Zusammenarbeit intensivieren und auch gemeinsam Projekte entwickeln. Durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist es für Energiegenossenschaften zunehmend schwerer geworden, Energieprojekte umzusetzen. Ein Ausweg ist für viele die Vernetzung untereinander, um gemeinsam größere Projekte umzusetzen, die eine Genossenschaft allein kaum stemmen könnte.

Um die weitere Entwicklung der Bürger –Genossenschaften zu fördern und ihre Leistungen noch stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen, haben die Vertreter der Genossenschaften (BürgerEnergie Buxtehude eG, Elbe Heide e.G, Zukunftsgenossen eG, Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG) das Interesse an einem gemeinsamen Weg bekundet.

Als Ziele wurde formuliert:
• Informationsaustausch im norddeutschen Raum über die Leistungen und Entwicklungs-möglichkeiten der Energiegenossenschaften in der Südlichen Metropolregion Hamburg.
• Informationsaustausch unter der Genossenschaft zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Projektumsetzung.
• Initiierung von Kooperationsprojekten zwischen Genossenschaften um gemeinsam auch größere Energieprojekte umzusetzen.
• Steigerung der Akzeptanz für die Energiewende durch transparente Informationen sowie planerische und unternehmerische Beteiligung der Bevölkerung

Bereits heute leisten Energiegenossenschaften einen entscheidenden Beitrag und sind eine wichtige Säule für die Energiewende in Deutschland. Ungefähr die Hälfte der Ökostromkraftwerke in Deutschland werden von Energiegenossenschaften betrieben. Darüber hinaus ermöglichen sie durch ihren demokratischen Ansatz Bürgerinnen und Bürgern die Energieversorgung mitzugestalten.
Die teilnehmenden Energiegenossenschaften laden weitere EnergieGenossenschaften in Norddeutschland herzlich ein, sich anzuschließen und den Weg gemeinsam zu gehen. Aber auch Fach-Institutionen – wie der bereits vertretene Genossenschaftsverband – und engagierte Einzelpersonen sind als Unterstützung willkommen.
Kontakt: Vorstand@elbeheide.de / Frau Najem Tel: 0175 523 63 63

Abnahme der PV-Anlage in Roydorf

Am 16.09.2014 wurde die Photovoltaikanlage des Winsen Luhe Gymnasiums offiziell abgenommen. Dies ist bereits die zweite Abnahme, da am ersten Standort der Wechselrichter diese durch hochfrequente Töne den Unterricht beeinträchtigt hatten. Die Energiegenossenschaft ist zuversichtlich mit dem neuen Standort der Wechselrichter einen guten Kompromis mit allen beteiligten Parteien gefunden zu haben. Wir gehen davon aus, dass die Anlage nun bis an ihr Lebenszeitende zuverlässig, sauber und ohne weitere Beeinträchtigungen Energie liefern wird.

Windkraft in Großbritannien

Am 17.08.2014 erreichte die Windkraft in Großbritannien mit einer abgegebenen Leistung von 5.797 MWh ein neues Rekordniveau. Dies entsprach 22% des Energiebedarfes des Landes.
Somit ist festzustellen, dass Deutschland mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien nicht allein ist. Eher im Gegenteil es gibt sogar Länder von denen man noch etwas lernen kann. Beispielsweise ist das Engagement der Dänen hervor zu heben. Dies sollte Ansporn und Stütze sein im bemühen um die Energiewende nicht locker zu lassen!

Erstes Halbjahr 2014

Im ersten Halbjahr 2014 stieg der Anteil der rgenerativen Energien auf 31% der gesamten Stromproduktion in Deutschland. Mehr dazu erfahren Sie im Bericht des Frauenhofer Instituts unter dem folgenden Link:

http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/stromproduktion-aus-solar-und-windenergie-2014.pdf

Jahresumfrage Energiegenossenschaften

Laut Jahresumfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands wurden allein im letzten Jahr 129 neue Energiegenossenschaften gegründet. Diese befassen sich hauptsächlich mit der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, wie unsere Genossenschaft.
Die meisten der befragten Genossenschaften arbeiten dabei eng mit der Kommune zusammen. Zum einen bietet Sie Flächen zur Nutzung an und ist meist Initiator oder Förderer der Genossenschaften. Der Schulterschluss zwischen Kommune und Genossenschaft fördert die örtliche Wertschöpfung und ermöglicht es, etwas für den Klimaschutz zu unternehmen.
Da viele Genossenschaften die Biogaserzeugung nutzen, besteht hier ein Potential die entstehende Abwärme für kleine regionale Wärmenetze zu nutzen.
Zur vollständigen Veröffentlichung gelangen sie hier.

Energiewende nicht abbremsen!

BUNDDie Bundesregierung hat am 8. April 2014 ihren Entwurf für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) präsentiert. Doch statt eines großen Sprungs in eine erneuerbare Zukunft ist dabei nur ein schlechter Aprilscherz herausgekommen: Würde das Gesetz in der jetzigen Form beschlossen, wird die Energiewende in Bürgerhand abgebremst – während weiterhin üppige Vergünstigungen für die Industrie gewährt werden.

Das müssen wir verhindern!

Hier können Sie jetzt eine E-Mail an die Vorsitzenden und energiepolitischen Sprecher der Fraktionen im Deutschen Bundestag senden und sie auffordern, sich für eine konsequente Energiewende von unten einzusetzen!

Radfahren – Klima schützen!

„Radfahren – Klima schützen!“ Unter diesem Motto fand wie jedes Jahr am dritten Sonntag im Juni ein bundesweiter Aktionstag statt. In Hamburg führte die Sternfahrt zum Museum der Arbeit in Barmbek. Das Highlight war auch diesmal für viele, einmal mit dem Fahrrad über die Köhlbrandbrücke zu fahren oder auch über die A255.
Solch eine Masse an Fahrrädern sieht man nur selten. Für die Verkehrssicherheit sorgte die Polizei und war dafür mit PKWs, Motorrädern und Fahrrädern unterwegs.

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Generalversammlung am 12.06.2014

Die diesjährige Generalversammlung fand am Donnterstag von 19 bis 22 Uhr in der katholischen Kirchgemeinde Winsen statt. Von unseren 93 Genossenschafts-mitgliedern waren 49 Stimmberechtigte anwesend oder ließen sich vertreten.
Die Moderation der Versmmlung übernahm wie auch im letzten Jahr ein Stell-vertreter des Genossenschaftsverbandes. Zu den ersten Tagespunkten gehörte der Jahresbericht des Vorstandes und des Aufsichtsrates über das Jahr 2013. Nach der Bekanntgabe des Jahresabschlusses und dessen Feststellung, wurde der Aufsichtsrat und der Vorstand für seine Arbeit im Jahr 2013 entlastet.
Als nächster Tagesordnungspunkt stand die turnusmäßige Neuwahl eines Aufsichtsratsmitgliedes an. Carsten Tippe stellte sich dabei zur Wahl und wurde erneut als Aufsichtsratsmitglied bestätigt. Im Anschluss darauf wurde Ingo Rieckmann von der Generalversammlung zum Vorstandsvorsitzenden der Genossenschaft gewählt.
Zum Schluss wurde ein Ausblick für das Jahr 2014 gegeben. Dabei stellte der Vorstand die Ereignisse des bisherigen Jahres vor und erläuterte die mögliche Ausrichtung der Genossenschaft für die Zukunft. Im Allgemeinen geht es dabei um die Realisierung neuer, profitabler Projekte in einer schwierigen politischen Lage und die Werbung neuer Mitglieder.
Es entstand eine rege und sachliche Disskusion mit vielen konstruktiven Vorschlägen. Vielen Dank für alle Wortmeldungen der Genossen!

Bad Bank für AKW? Nicht mit uns!

BadBankAKW
Möchten Sie verhindern, dass die AKW Betreiber ihre Risiken der Stilllegung der Atomkraftwerke an den Staat und damit auf uns abwälzen, dann unterschreiben Sie bitte diese Petition!
Die Petition wurde von der Initiative „.ausgestrahlt“ ins Leben gerufen, die sich schon seit langem für einen schnellen Atomaustieg engagiert.
Klicken Sie hier, um die Petition zu unterstützen!

 

Klima schützen nicht nur durch sauberen Strom!

Welchen positiven Effekt eine regenerative Stromversorgung hat, wissen wir alle zur genüge. Viele vergessen dabei aber auch, welche Auswirkungen unser Konsum nach sich zieht. Wie viel Fleisch essen Sie täglich? …
Welchen positiven Effekt ein verringerter Fleischkosum auf unser Klima hat, sehen Sie im folgenden Beitrag. Der Gesundheit kann es übrigens auch nicht schaden.
http://www.youtube.com/watch?v=wi8rMOiOQYY